Industriebetonfußböden richtig planen!

Häufig kommt es bei Hallenbetonsohlen schon nach kurzer Nutzungszeit zu optischen und funktionalen Mängeln in Form von unterschiedlichsten Rissen an der Oberfläche bis hin zu Abplatzungen und Brüchen.

Bei gewerblich benutzten Betonbodenplatten lassen sich durch richtige Planung spätere Schäden deutlich reduzieren. Für die wesentlichen Einflussgrößen lassen sich hierzu fünf Gruppen bilden, die mit dem Bauherrn detailliert abgestimmt werden müssen:

1. Nutzungseigenschaften:

        -Staubsicherheit
        -Ebenheit
        -Rutschhemmung/Griffigkeit
        -Reinigungsfähigkeit
        -Entwässerung
        -Fugenbild

2. Belastungsgrößen:

        -Punktlasten durch Gabelstapler, Kleinrollenfahrzeuge, Regale o.ä.
        -Flächenlasten durch Paletten, Kisten etc.

3. Physikalische Beanspruchung:

        -Temperaturen
        -Austrocknung
        -Schleifende/stoßende Beanspruchung

4. Chemische Beanspruchung:

        -Öle, Fette
        -Säuren, Sulfate, Laugen

5. Besondere Eigenschaften:

        -Gewünschte Beschichtungen
        -Elektrische Ableitfähigkeit
        -Wärmeleitwiderstand
        -Feuerwiderstand
        -Flüssigkeitsundurchlässigkeit

Um die feinen Haarrisse bei oberflächenvergüteten Betonsohlen zu minimieren ist in jedem Fall ein schwindarmer Beton (empfohlene Betonrezeptur = Zementleimgehalt von 270 dm³/m³) zu wählen und zusätzlich sind während und nach dem Einbau des Betons umfangreiche Maßnahmen gegen frühzeitiges Austrocknen sowie zu schnelles Erhärten zu treffen (z.B. Vermeiden von Zugluft und warmen Temperaturen, geringer WZ-Wert, Nachbehandlung der Oberfläche durch sofortige Folienabdeckung etc.). Eine praxisgerechte Fugeneinteilung ist unumgänglich. Wir haben mit einer max. Feldgröße bis 10m x 10m gute Erfahrungen gemacht.

Außerdem ist natürlich ein sorgfältig geplanter Unterbau (Tragschicht aus Mineralgemisch) ganz wesentlich sowie eine detaillierte Bemessung der Hallensohle für die Schadensvermeidung unerlässlich. Dieses muss immer auf die spezifische Nutzung und den vorhanden Untergrund abgestimmt sein.

Ferner ist zu beachten, dass eine gleichmäßige Farbgebung der Oberfläche mit dem Baustoff „Beton“ nicht erzielbar ist, worauf der Bauherr im Vorfeld hingewiesen werden sollte.

Fazit:

Eine umfangreiche und gut abgestimmte fachliche Planung der Betonsohle wird immer helfen, etliche Risikofaktoren des zu erwartenden Schadensbildes zu minimieren und teilweise diese sicherlich vollständig auszuschließen. Das spart für alle Beteiligten im Nachgang viel Mühe und auch Ärger sowie unnötige Kosten.

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Vorteile der 3D-Modellierung

In der heutigen Zeit kommen immer wieder Diskussionen darüber auf, ob eine 3D-Modellierung sinnvoll ist.
Die Vorbehalte gegenüber der relativ neuen Arbeitsweise sind oft sehr groß. Kritische Fragen gehen immer wieder dahin, ob die Bearbeitungszeit nicht länger als nach der konventionellen Arbeitsweise ist oder ob eine bestimmte Geometrie überhaupt 3-dimensional konstruiert werden kann.
Aber gerade bei komplizierten Strukturen ergeben sich die nötigen Maßen oft wie von selbst. Ein umständliches Arbeiten in mehreren 2-dimensionalen Ansichten bleibt aus.
Ich wurde schon des Öfteren gefragt, ob ich nicht ganz wirr im Kopf werde, wenn ich den ganzen lieben Arbeitstag auf das 3D-Modell schaue. Das Gegenteil ist aber der Fall, denn man ist nicht ständig gezwungen, sich die Konstruktion im Kopf vorzustellen. Man sieht alles direkt am Bildschirm.
Durch die 3D-Modellierung können Schwachpunkte in der Konstruktion schneller erkannt und schon in einer frühen Planungsphase korrigiert werden.
Insbesondere bei Schnittstellen zwischen verschiedenen Komponenten (z.B. im Fertigteilbau) wird die Fehleranfälligkeit deutlich reduziert, da alle Pläne aus einem Modell abgeleitet werden.
Dem Tragwerksplaner bietet sich die Möglichkeit das Modell in ein entsprechendes Statikprogramm einzulesen und dort zu berechnen. Ergebnisse können dann wiederum an das CAD-Programm übergeben und für die weitere Planerarbeitung verwendet werden. Dadurch ergibt sich ein großer zeitlicher Vorteil für die gesamte technische Bearbeitung, da doppelte Eingaben einerseits in der CAD- und andererseits im Statikprogramm entfallen. Zudem werden Fehler in der statischen Berechnung durch falsche Geometrieeingaben vermieden.
Dem Bauherrn wird durch einfach ableitbare Visualisierungen die Möglichkeit gegeben, sich das Bauwerk auch ohne weiteres technisches Verständnis vorzustellen. Das Vertrauen in den Planenden steigt und es kommt nicht zu Überraschungen nach der Ausführung.
Alles in Allem hat die 3D-Modellierung also nur Vorteile für sämtliche am Projekt Beteiligten.

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Mit dem richtigen Rezept zum Erfolg

Am vergangen Montag hatte ich Geburtstag, natürlich wollte ich meinen Kollegen eine kleine Freude bereiten und habe versucht am Wochenende meinen ersten Kuchen zu  backen.
Nachdem ich mir ein Rezept ausgesucht und alle Zutaten zusammen hatte, erinnerte ich mich an den Laborversuch in der Fachhochschule, indem wir einen Beton zusammen mischen sollten.
Kuchen backen ist nämlich ein bisschen wie Beton mischen.
Das Fundament eines Gebäudes ist genau wie der Boden des Kuchens die Grundlage des gesamten Bauwerks. Um aber erst mal bauen oder backen zu können, brauchen wir einen entsprechenden Untergrund. In meinem Rezept stand, dass ich zuerst eine geeignete Backform benötige und diese einfetten soll. Im Prinzip ist es ähnlich mit meinem Baugrund, diesen muss man auch zuerst verdichten und entsprechend tragfähig machen und anschließend eine Sauberkeitsschicht herstellen, auf der ich weiterbauen bzw. backen kann.
Man könnte den Zement, die Gesteinskörnung und den Betonzuschlag wie das Mehl, den Zucker und die Eier in meinem Kuchen betrachten. Um die Betonklasse den Anforderungen der Umgebung anzupassen, werden verschiedene Zusatzmittel beigefügt. Dies war in meinem Rezept genauso. Um die gewünschte Konsistenz zu erreichen habe ich etwas Backpulver (den Luftporenbildner) hinzugefügt.
Nachdem der Teig fertiggestellt war, konnte ich ihn in die Form gießen genauso wie ich im Labor den Beton in meine Schalung gegossen hatte. Anschließend habe ich den Teig glatt gestrichen um keine Unebenheiten für den weiteren Aufbau zu haben.
Nun musste ich den Kuchen nur noch in den Backofen schieben und ein wenig Geduld haben.  Wenn ich diesen Prozess wieder in meinem Labor beobachte, fällt mir auf, dass es dort ähnlich gewesen ist. Hier kam zwar kein Backofen in Frage aber die Geduld. Der Beton braucht auch seine Zeit um abzubinden und  zu erhärten. Im Regelfall sind dies wenige Tage zum Abbinden und ca. 28 Tage bis zur endgültigen Erhärtung. So viel Zeit brauchte mein Kuchen zum Glück nicht.
Mein Boden ist durch die Zugabe des Backpulvers sehr gut aufgegangen. Der Beton hingegen schrumpft ein wenig durch den Wasserverlust beim Abbindevorgang, der Hydratation. Hier spricht man vom sogenannten Betonschwinden. Kriechen nennt man es, wenn sich der Beton unter Last verformt. Dies ist wieder ähnlich wie bei meinem Kuchen. Nachdem ich die Früchte auf meinen abgekühlten Boden verteilt habe, hat sich dieser auch wieder ein paar Millimeter gesetzt.
Zum Schluss habe ich meinen Kuchen mit Tortenguss versiegelt. Um mein Betonfundament zu schützen bzw. weiter mein Haus darauf aufzubauen, würde man die Sohle nun auch abdichten, dämmen und einen Estrich verlegen.
Ich denke, dass ähnlich wie im Labor, mit dem richtigen Rezept und etwas Geduld beides zum Erfolg führt. Zumindest wurde mein Kuchen gegessen…  ;-)

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Mein Schulpraktikum im Unternehmen ,,PODUFAL + WIEHOFSKY; Architekten und Ingenieure“

Zwei Wochen keine Schule! Ich bin Schülerin der 9. Klasse und absolvierte mein zweiwöchiges Profilierungspraktikum im Unternehmen PODUFAL + WIEHOFSKY, Architekten und Ingenieure. Mit 20 Mitarbeitern ist das Unternehmen gut besetzt.

Meine Arbeitstage fingen stets um 8:00 Uhr morgens an und endeten um 16:30 Uhr, ausgenommen freitags, da endete der Arbeitstag schon um 13:00 Uhr. Architekten sind dafür bekannt, gut mit Stift, Lineal und Blatt umzugehen, allerdings ist dieses in der heutigen Zeit nicht mehr allein wichtig, auch der Computer hat in dieser Branche an Bedeutung gewonnen.
Mit der Planungssoftware “Allplan” können Aufträge, wie Sanierungen, Wohnungsbau, Verwaltungsbau, Industriebau, Brandschutz und einiges mehr zeichnerisch bearbeitet werden. Vermutlich wären die meisten Architekten ohne solch ein ausgereiftes Bauprogramm aufgeschmissen. Allplan hilft den Architekten unheimlich weiter. Baupläne werden ordentlicher, genauer und um einiges schneller gezeichnet und fertiggestellt. Der modernen Technik sei Dank!

Nur mit guten Noten kommt man hier nicht weiter. Räumliches Vorstellungsvermögen, technisches Verständnis, logisches Denken, rechnerische Fähigkeit, Kreativität und Konzentrationsfähigkeit sind nur einige Fähigkeiten/Eigenschaften, die man beherrschen sollte. Dennoch spielen manche Unterrichtsfächer eine wichtige Rolle, wie Kunst, Informatik, Physik, Mathe und Englisch.

Gleich an meinem ersten Praktikumstag fand die wöchentliche Montagmorgen-Besprechung statt, in der beispielsweise neue Produkte, Aufträge und Baustellenberichte besprochen werden. Im Verlauf des Tages machte ich eine Rundführung im Gebäude, wo ich ein Zeichnungsarchiv, neun Arbeitsräume, einen Kopierraum, ein Besprechungsraum, einen Empfang, einen Putzraum, zwei Toiletten und eine kleine offene Küche entdeckte.

An manchen Tagen besuchte ich auch verschiedene Baustellen mit dem Bauleiter, Herrn Podufal, und dufte an Baubesprechungen teilnehmen. Zu den Arbeitsbedingungen eines Architekten gehören nämlich auch wechselnde Arbeitsorte. In diesen zwei Wochen habe ich vieles kennengelernt und erfahren, z.B. wie Häuser konstruiert werden, wovon ich vorher überhaupt nichts wusste.
Ich gehe aus meinem Praktikum und kann nun sagen, dass ich Erfahrungen fürs Leben gesammelt habe. Des Weiteren habe ich gelernt, wie man Grundrisse von Häusern in Allplan zeichnen kann. Wer kann das schon von sich behaupten?

Auch wenn ich anfangs kleine Schwierigkeiten hatte, z.B. am Computer zu zeichnen, hat es mir schlussendlich gut gefallen.

Samar Al Ibadi
9. Klasse der Berthold-Brecht-Gesamtschule Bad Oeynhausen

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EnEV 2012 – Was erwartet uns jetzt schon wieder?

Das europäische Parlament hat in seiner Richtlinie 2010/C 123 E/ 04 vom 14.April 2010 folgendes zur Energieeinsparverordnung beschlossen:
Die Mitgliedsstaaten gewährleisten, dass bis 31. Dezember 2020 alle neuen Gebäude Niedrigstenergiegebäude sind.

Die vorherige Energieeinsparverordnung – EnEV 2009 wird dafür derzeit überarbeitet. Die dann gültige EnEV 2012 soll im Frühjahr 2012 veröffentlicht werden. Welche Auswirkungen und Veränderungen sind für alle am Bau beteiligen Personen (Bauherrn / Planer /Aufsteller der Nachweise / Baufirmen etc.) zu erwarten:

Derzeit spricht man in Veröffentlichungen oder Seminaren von folgenden zu erwartenden Änderungen:

-       Sommerlicher Wärmeschutz: Bei größeren Fensterflächen wird in Zukunft zum außenliegenden Sonnenschutz eine erhöhte Nachtlüftung oder eine passive Kühlung notwendig sein.

-       Transmissionswärmeverlust: Der Höchstwert des Transmissionswärmeverlustes (für die Gebäudehülle) soll nicht mehr nach dem Gebäudetyp sondern anhand des Referenzgebäudes ermittelt werden.

-       Referenzgebäude: Geringfügige Veränderung der standardisierten Werte für die Gebäudehülle (z.B. für die Außenwand)

Des Weiteren wird auf die planerische Umsetzung der EnEV und die fachliche Überprüfung auf der Baustelle hingewiesen. Hierzu ebenfalls einige Schwerpunkte:

-       Die Luftdichtigkeit von Gebäuden ist sorgfältig zu planen.
-       Anschlussdetails und Werkstoffe sind im Vorfeld genau festzulegen.
-       Die Baumaterialien während der Bauphase nicht unnötig mit hoher Luftfeuchtigkeit belasten.
-       Anzahl von notwendigen Durchdringungen gering halten.

Nach der Veröffentlichung der EnEV 2012 dürfen (müssen) dann wieder bei dem Beuth Verlag überarbeitete – aktualisierte DIN Normen erworben werden. Wir können uns dann überraschen lassen, was der Gesetzgeber sich im Einzelnen an Verschärfungen gegenüber der vorherigen EnEV tatsächlich ausgedacht hat. Ich werde mich hierzu nach Anschaffung und Durchsicht der neuen Unterlagen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal äußern.

Pflegebereichsbau, Sanierungen, Wohnungsbau , , , ,

Im Sommer 2010 wurden wir mit der Planung eines inertisierten Hochregallagers mit vollautomatischer Regaltechnik beauftragt. Das Bauwerk sollte in Silobauweise als Erweiterung einer Produktionsstätte errichtet werden. Die Inertisierung des Lagers sollte über Zufügung von dem inerten Gas (Stickstoff – N2) erfolgen.

Die Planung des High-Tech-Gebäudes mit einer Fülle von technischen Abhängigkeiten bedeutete eine Herausforderung auch für uns. Die erforderliche Tiefgründung des Neubaus in der unmittelbaren Nähe an den vorhandenen Hallen und daraus resultierende Gründungsunterfangung von Bestandshallen im HDI-Verfahren, extrem schlechter Baugrund einerseits und extrem hohe Nutzlasten andererseits, eine erforderliche brandschutztechnische Trennung zu den angrenzenden Hallen mittels Brandwand, aufwendige Regaltechnik und zuletzt der Einsatz einer OxyReduct Anlage als Brandvermeidungsanlage verdeutlichen die Komplexität des Bauvorhabens.

Die Verwendung der OxyReduct Anlage im Industriebau ist kein Regelfall und für viele Planer und Bauherren als Brandvermeidungsanlage oft unbekannt. Das Prinzip dieser Anlage ist so einfach wie genial. Jeder Brand entsteht nur dann, wenn beim zünden eines brennbaren Stoffes Wärmeenergie und Sauerstoff vorhanden sind. Je geringer der Sauerstoffgehalt, desto mehr Energie benötigt man, um ein Feuer zu entzünden und zu erhalten. Verringert man den Sauerstoffgehalt in der Luft, wird ein Zünden der Stoffe (ab einer bestimmten, stoffspezifischen Sauerstoffkonzentration) nicht mehr möglich sein, es kann nicht mehr brennen.

Eine solche Anlage hat unumstrittene Vorteile. Das sichere Vorbeugen gegen die Entstehung und Ausbreitung von Bränden, kontinuierlicher präventiver Brandschutz zur Sicherung von Prozessen und Waren, Vermeidung von Schäden durch Rauch, Brandeinwirkung oder Löschmittel und ein interessanter Aspekt im Hinblick auf Investitions-, Wartungs- und Betriebskosten, die Einsparung baulicher Brandschutzmaßnahmen. Die sonst erforderliche Wärme- und Rauchabzugsanlage sowie Sprinkleranlage sind komplett entfallen.

Auf der anderen Seite entstehen dadurch aber auch zusätzliche bauliche Anforderungen. Eine sehr hohe Dichtigkeit des Gebäudes war von dem Hersteller der OxyReduct Anlage vorausgesetzt. Bei unserem Hochregallager mit einem Raumvolumen von ca. 37.000 m³ (zu vergleichen mit ca. 50 Einfamilienhäusern) und einer Grundfläche von ca. 2.400 m² mussten wir einen vorgegebenen n50-Wert von 0,002 nachweisen. Das hieß, dass die Summe aller Undichtigkeiten in der Gebäudehülle nicht größer als ein DIN A4 Blatt sein dürfte. Im Vergleich dazu liegt der geforderte n50-Wert bei einem neuen Wohnhaus gem. ENEV 2009 bei 3,0. Die leichten Zweifel über die technische Machbarkeit solch eines dichten Gebäudes hatten einige der Projektbeteiligten bis zur Durchführung der BlowerDoor Messung begleitet. Mittels des Differenzdruck-Messverfahrens wurde die Ausführungsqualität der Luftdichtheit unseres Lagers untersucht und durch entsprechende Auswertungen der vorhandene n50-Wert ermittelt. Die geforderte Dichtheit des Gebäudes haben wir erreicht.

Ein derartiges Ergebnis erfordert eine qualifizierte, sachkundige Planung und besonders zu erwähnen: fähige, qualifizierte und sachkundige Fachfirmen. Wir können das. Sprechen Sie uns an, wir helfen gerne.

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Und es weihnachtet doch….

Was hat der Meteorologe eben im Radio gesagt? „Bis 8 Grad, am Oberrhein sogar bis 11“ und das in dieser Jahreszeit?

Als Architektur- und Ingenieurbüro müssten wir uns im Dezember über solche Wettervorhersagen eigentlich freuen, da wir so in der Lage sind, auf den Baustellen ohne Zeiteinbußen durcharbeiten zu können. Alle Arbeiten könnten weiter durchgeführt werden, was im Sinne unserer Bauherren natürlich nur Vorteile hätte, da die Bauzeitenpläne meistens sowieso sehr eng gestrickt sind und es nicht zu zusätzlichen Verzögerungen durch Stillstandszeiten kommt.

Aber wäre es nicht schön, in der Vorweihnachtszeit mit der Familie einen Winterspaziergang machen zu können, eine Schneeballschlacht oder eine Rodelpartie? Vielleicht auch ein Besuch des Weihnachtsmarktes mit den Kollegen?

Weihnachtliche Stimmung kommt im Moment nur in den entsprechenden Abteilungen der Kauf- oder Warenhäuser auf oder wenn man zum 100. Mal „Last Chrismas“ im Radio hört.

Oder?

Auf dem Weg ins Büro sind mir heute Morgen die vielen Weihnachtsbeleuchtungen an den Häusern und Weihnachtsbäume in den Gärten aufgefallen. Und dann im Büro die große Schale gefüllt mit Christbaumkugeln und die Weihnachtgrüße und -karten unserer Kunden und Auftragnehmer die auf einem Tresen aufgereiht wurden.

Also doch etwas Weihnachten?

Wenn man dann nach einem langen Tag abends nach Hause kommt und die Tür aufschließt empfängt einen der Duft von Tee und Gebäck. Auf dem Tisch ist am Adventskranz bereits die dritte Kerze angezündet und am Adventskalender sind etliche Türchen geöffnet, dann weiß man…es weihnachtet doch.

In diesem Sinne möchte ich Kollegen, Kunden, Auftragnehmern und allen, die dies lesen, ein schönes und frohes Weihnachten und eine guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

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QM ! Wer, wie, wat….ob ich wen kenne?

Als ich von unserer GL (steht übrigens gemäß QM für GeschäftsLeitung) Ende Dezember 2010 gefragt wurde, Anfang Januar 2011 zusammen mit zwei weiteren Kollegen unser bürointernes halb-gares Qualitätsmanagement in einem Wochenend-Crash-Kurs endlich auf den Weg zu bringen, war ich – na sagen wir mal – nicht gerade Feuer und Flamme. Aber als ich erfuhr, das die Veranstaltung in einer modernen Kaserne mitten in der allseits bekannten hessischen Metropole Gladenbach statt-findet, war ich…….. schockiert.

Aber ok, es war ja auch kein Urlaub und nach 2 ½ intensiven Tages- und Abendschichten hatten wir den Grundstock für unser büroeigenes QualitätsManagement-Handbuch gelegt.

Was hatten wir getan? Eigentlich könnte man meinen nichts Besonderes. Jedoch versuchten wir interne festgefahrene Abläufe und Gewohnheiten unter die Lupe zu nehmen, zu prüfen und den heutigen Anforderungen in Bezug auf ein zeitgemäßes Architektur- und Bauingenieurbüros anzu-passen. Dazu gehört neben einem hohen eigenen Qualitätsanspruch, die Komplexität des Tagesgeschäftes auch im Umgang mit einem immer schnelleren Arbeitstempo durch E-Mail, Internet, Intranet, Smartphone etc. in den Griff zu kriegen. Durch das Qualitätsmanagement erwarten wir diesen Ansprüchen gerecht zu werden und damit letztendlich nicht nur unsere Qualität sondern auch unsere Produktivität gesteigert wird.

Vorteile für unser Büro
• Verbesserung der Büroorganisation
• Zeitersparnis bei der Suche nach diversen Unterlagen
• Einheitliche und rationelle Projektabwicklung
• Bessere Projektübergaben innerhalb der Kollegschaft bzw. bei freien Mitarbeitern
• Effektivere Vertretungsarbeit im Krankheits- oder Urlaubsfall
• Verbesserung der Kundenorientierung und Kundenzufriedenheit
• Fehler-Reduzierung

Vorteile für unsere Bauherren
• Das Qualitätsmanagement gibt unseren Bauherren die Sicherheit, ein professionell geführtes Büro zu beauftragen.
• Transparente Abläufe sorgen für eine wirtschaftliche Auftragsabwicklung, korrekte Abrechnung und Kostenoptimierung.
• Die zu erbringenden Qualitätskriterien sind auf unsere Kunden ausgerichtet. Denn gut ist, was dem Kunden nützt. Und zufriedene Kunden sind ein untrügliches Zeichen für Qualität!

Nun ja, wir sind nun auf den QM-Zug aufgesprungen, die Fahrt verläuft gut aber nicht immer reibungs-los und wohin die Reise geht erfährt man, wenn man diesen Blog in regemäßigen Abständen weiter verfolgt.

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Richtig lüften, um Schimmelbefall zu vermeiden

Es ist wieder soweit! Wenn es draußen kalt ist, die Blätter fallen und der erste Glühwein getrunken werden kann und auch schon die Lebkuchen schmackhaft sind, kann man es sich schön auf dem Sofa gemütlich machen. Ist es nicht herrlich, wenn es draußen knackig kalt und innen wohlig warm und ganz gemütlich ist?

Leider bringt auch diese Jahreszeit mal wieder die Heizkosten auf den Plan und diese belasten oftmals die Haushaltskasse. Um Kosten zu sparen, kommt da schon mal der eine oder andere Bewohner von Wohnraum auf die Idee, doch einfach die Heizung herunterzudrehen, sich dick anzuziehen und besser die Fenster gar nicht mehr zum Lüften zu öffnen.

Bedenken Sie jedoch, dass auch in der kalten Jahreszeit Feuchtigkeit aus dem Innenraum heraus muss, um eventuelle spätere Schäden gar nicht erst entstehen zu lassen. Ein oft genanntes Problem ist Schimmelbefall im Wohnraum. Natürlich kann hier keine pauschale Antwort über die Gründe von Schimmelbefall gegeben werden, allerdings ist es bewiesen, dass Schimmel in Wohnraum überwiegend durch falsches und fehlendes Lüften entsteht.

Und obwohl wir auch Ihnen mit einer energetischen Beratung zur Seite stehen und Ihr Gebäude gerne wärmetechnisch untersuchen würden, kann auch in einem Neubau oder professionell saniertem Gebäude Schimmelbefall bei fehlender Lüftung und falschem Nutzungsverhalten nicht ausgeschlossen werden. Wir empfehlen daher für ein hochdichtes und wärmegedämmtes Gebäude den Einbau einer Lüftungsanlage mit einzuplanen, um den Luftaustausch und damit einhergehend auch den Feuchtigkeitsaustausch zu gewährleisten.

Da allerdings noch die meisten Gebäude in Deutschland ohne Lüftungsanlage auskommen müssen, hier noch ein paar Tipps für das richtige Lüften:
Öffnen Sie die Fenster und/oder Türen komplett, nicht nur auf “Kippen” lüften.
Es soll ein kompletter Luftaustausch erfolgen und der Raum soll nicht auskühlen. Öffnen Sie zwei gegenüberliegende Fenster, wird der Luftaustausch noch unterstützt. Sollten die Temperaturen außen sehr kalt sein, lüften Sie einfach kürzer (ca. fünf anstatt zehn Minuten).
Dann schließen Sie die Fenster wieder, die kalte Luft wird wieder erwärmt und nimmt dabei die Feuchtigkeit auf. Bei erneutem Lüften wird diese dann mit der erwärmten Luft hinaus transportiert. Durch das kurze Lüften kühlen die Bauteile nicht aus und die in den Wänden und Decken gespeicherte Wärme geht nicht verloren.

Durch ständiges Lüften auf Kipp allerdings kühlen die Bauteile aus. Treffen dann warme Luftschichten auf diese kalten Bauteile bildet sich Tauwasser und das wiederum ist Voraussetzung für das Entstehen von Schimmel. Vergleichbar ist dieser Effekt mit einer Flasche eisgekühltem Getränk, dass Sie bei warmer Witterung aus dem Kühlschrank nehmen. Dann entsteht binnen kürzester Zeit auch eine Tröpfchenbildung, es kondensiert das in der Luft vorhandene Wasser an der kalten Oberfläche.

In Wohnraum wird durch Atmen (nachts verliert der Mensch ca. 1  bis 1,5 Liter Wasser!), Kochen, Baden und Duschen, Blumen und das ganz normale Nutzungsverhalten der Bewohner Feuchtigkeit eingebracht und sollte wieder hinaus können. Daher ist richtiges Lüften so wichtig und auch unabhängig davon, ob Sie in einem Neubau oder Altbau leben.

Solange die Außenluft etwas kälter ist als die innere Lufttemperatur wird Feuchtigkeit abtransportiert und das auch, wenn es draußen regnet, nebelig ist oder schneit.

In einem ganz normalen Haushalt mit einer Grundfläche der Wohnung von ca. 100m² befinden sich ca. 250m³ Luft und in dieser bei 55% relativer Luftfeuchtigkeit sind bei 20° Raumtemperatur ca. 2,3 Liter Wasser gebunden. Durch die oben genannte “normale” Nutzung entstehen innerhalb der nächsten 24 Stunden bis zu 10 Liter Wasser an weiterer Luftfeuchtigkeit, also ein großer Wischeimer voll mit zusätzlichem Wasser in der Luft. Und das muss raus! Lüften Sie daher zwei- bis dreimal pro Tag stoßweise, d.h. für kurze Zeit.

Somit wünscht Ihnen ein gesundes Raumklima in dieser und jeder anderen Jahreszeit das Team von

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Brandschutz bereits in der Planungsphase

Die Gefahr eines Feuerausbruchs durch brennende Kerzen, trockene Adventskränze oder durchgeschmorte Lichterketten ist gerade in der bevorstehenden Adventszeit besonders hoch. Im Schnitt brennt es in Deutschland 240.000 Mal jährlich. Dabei kommen allein bei Wohnungsbränden etwa 800 Menschen ums Leben, weitere 5500 Brandopfer werden schwer verletzt und 140.000 Menschen erleiden Rauchvergiftungen. Den Sachschaden in Privathaushalten beziffern Versicherer auf über drei Milliarden Euro.

Brandschutz ist lebenswichtig.

Die Ursachen für Brände sind vielfältig. Allein elf Prozent der Wohnungsbrände entstehen durch zündelnde Kinder. Andere Ursachen sind beispielsweise defekte Elektrogeräte oder Geräte im Stand-by-Modus. Besondere Gefahr geht auch von der Küche aus: Überhitztes Fett in Pfannen und Töpfen führt immer wieder zu schweren Bränden. Auch vergessene Kerzen – wie bereits erwähnt – und Menschen, die im Bett rauchen und dabei einschlafen, verursachen immer wieder Brände. Die meisten Brandopfer ereilt ihr Schicksal nachts und in ihrem eigenen Zuhause, weil der Brandgeruch im Schlaf nicht riechbar ist. 95 Prozent aller Brandopfer sterben nicht in den Flammen, sondern ersticken an den Brandgasen durch Rauchvergiftung. Besonders tragisch: Trotz dieser alarmierenden Fakten sind Brandmelder in Deutschlands Wohnhäusern noch nicht in allen Bundesländern vorgeschrieben. Erst nach und nach verordnen die einzelnen Bundesländer den Einbau im Neu- und auch im Altbau. Verantwortungsbewusste Bauherren und Hausbesitzer installieren die Rauchmelder bereits auf eigene Initiative.

Als Mindestschutz gilt: ein Rauchmelder im Flur jeder Etage des Einfamilienhauses – vom Keller bis zum Spitzboden – und ein weiterer in jedem Kinder- und Schlafzimmer. Weil Rauch grundsätzlich nach oben steigt, müssen die tassengroßen Melder immer an der Decke montiert werden, stets in der Mitte des Raumes und nicht in der Nähe von Lüftungsschächten oder an zugigen Stellen. Nur im Bad und in der Küche direkt sollten Bauherren auf Rauchmelder verzichten; Dämpfe und Dunstschwaden führen häufig zu Fehlalarmen.

Die Küche ist der Bereich des Hauses von dem die größten Gefahren ausgehen: Hier brechen 70 Prozent aller Wohnungsbrände aus, und – so rechnen Brandschutzexperten – bei Küchenbränden wird oft der Gegenwert eines Kleinwagens vernichtet. Schäden, die die Versicherung nicht vollständig zahlt, wenn der Brand grob fahrlässig herbeigeführt wurde. Besonders kritisch sind hier vor allem Fettbrände. Dabei entzündet sich überhitztes Fett in Pfannen und Töpfen, manchmal auch übersättigtes Filterpapier in den Dunstabzugshauben über dem Herd. Brennendes Fett darf unter keinen Umständen mit Wasser gelöscht werden – das kann den Brand schlagartig ausweiten.

Fettbrände müssen entweder mit Schaumlöschern, besonderen Fettbrandlöschern oder mit einer Löschdecke bekämpft bzw. erstickt werden, funktioniert aber nur nur, wenn Feuerlöscher oder Löschdecke auch nah genug am potenziellen Brandherd aufbewahrt werden. Sinnvoll ist die Unterbringung von Löschern aller Art im Flur und Eingangsbereich. Hier gibt es beispielsweise Designlöscher von einem renommierten Anbieter, der Firma Minimax.

Brandschutz bereits in der Planungsphase

Brandschutz beginnt bereits bei der Planung. Die einzelnen Bundesländer haben das in ihren jeweiligen Landesbauordnungen geregelt – teils unterschiedlich. Grundsätzlich muss bei allen Bauwerken der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt werden. Auch Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge sind gesetzlich vorgeschrieben.

Die Haftung beim Brandschutz trägt der Bauherr. Deshalb sollte er auch immer einen Sachverständigen hinzuziehen, der klärt, was der Bauherr veranlassen und wo und wie er gegebenenfalls nachrüsten muss. Brandschutz ist kein lästiges Übel, sondern lebensrettende Vorsicht: Wie kommt beispielsweise die Familie, wenn es im Treppenhaus brennt, aus dem Dachgeschoss oder im Keller ins Freie? Der zweite bauliche Rettungsweg gehört zu der seriösen Planung und ist für jedes Geschoss vorgeschrieben. Fehlt er, ist das ein Planungsfehler. Deshalb ist es wichtig, durch einen Bausachverständigen die Pläne im Vorfeld daraufhin prüfen zu lassen. Das allein reicht aber lange noch nicht aus. Viele Details werden auf den gesetzlichen Grundlagen der Landesbauordnungen und den Sonderbauverordnungen von den Fachleuten bereits in der Planungsphase bedacht.

Haben Sie Fragen zum Brandschutz, dann sprechen Sie uns an!

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